The Prodigy

The Prodigy, 1991

Rave in Peace Keith!

Die gestrige Nachricht über den Tod von Keith Flint war ein echter Schock. Ich sah ihn live vergangenen Dezember in Rimini. Eine volle Halle, laut explodierende Beats und seine gewaltige Bühnenpräsenz machten meinen Konzertabend in Italien perfekt.

The Prodigy und die aufkommende britische Breakbeat-Szene waren 1992 meine musikalischen Begleiter in England. Während des Sprachaufenthaltes in Bournemouth entdeckte ich ihre energiegeladenen Songs: CharlyOut Of Space und Everybody In The Place nahm ich bei meiner Rückkehr in die Schweiz als Vinylplatten mit. Diese Titel erweiterten meinen elektromusikalischen Horizont. 

Die Jugendsender an der Südküste Englands verbreiteten Breakbeat und die vier Burschen waren angesagte Newcomer. Dazumal hatte Keith Flint noch keinen furchterregenden „Firestarter“-Look. Er und seine Bandmitglieder waren die sympathischen, jungen Raver von nebenan. The Prodigy und ich waren zu dieser Zeit im gleichen Alter, trugen identische Outfits und hörten dieselbe Musik.    

Ich bevorzugte in den letzten Jahren stets die „muntere“ Version von Keith Flint: Ohne Zombie-Schminke, teuflischen Gesichtsgrimassen und Brutalo-Klamotten. 

The Prodigy sind von nun an leider Geschichte. Rave in Peace Keith!

Text: Bruno Gullo

theprodigy.com

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